Achtung Ärger-Warnung: „Nicht zuviel auf einmal!“

Draußen kalt – innen heiß:

Sommers kommen manchmal nur ein paar Hansel in die gute Stube, doch nun zieht es draußen endlich an.  Also nix wie rein ins Wohnzimmer und Mucke an; Winterzeit, WoZiKo-Zeit!

Aber in letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass es dan ruck zuck viel zu voll wird. Und mit Leuten bei Dir im Privaten, die Du lieber nicht mal aus der Ferne gesehen hättest. Das Zauberwort „Social Media“ wird zum unseligen Fluchspruch und flugs hast Du Deine Mittel überdimensioniert und wirst die Geister, die Du riefst, nicht mehr los.

 


Düstere Typen auf dem Weg in mein Wohnzimmer? Lieber nicht!

Organisieren eines Wohnzimmerkonzerts – hier eine Ergänzung aus aktuellem Anlass

Vorsicht mit dem öffentlichen Einladen! Die sozialen Medien sind schnell, aber sie schwemmen auch allerlei Gelichter mit. Scheiße, einmal konnte ich sie nur mit BJJ, lautem Schreien und den Einsatzkräften der Berliner Polizei aus dem Haus bekommen.
Wegen solcher Leute gibt es glücklich arbeitende Justizvollzugsbeamte; im privaten Wohnzimmer möchte man sie aber nicht mal auf Bildern sehen.
Im Leben draußen: Straßenseite wechseln, nicht füttern, tun als ob man gerade telefoniert.
Im Leben drinnen: Sich der sicheren, wohligen Wohnzimmeratmosphäre freuen. Hier stinkt es nicht, hier gibt es nur gute Leute, hier schmeckt das Essen!
Darum lieber nur privat einladen oder gezielt anmailen.
Kollege Benjamin Bequemling kennt sich auch damit super aus. Er empfiehlt auf https://bequemling.de/wohnzimmerkonzert/:
„Lade einfach so viele Leute persönlich ein, wie in deinem Wohnzimmer Platz finden. Nicht alle werden kommen, der eine oder andere wird dafür einen Freund oder eine Freundin mitbringen. So sollte es am Ende ganz gut passen. Wenn es dann doch einige Menschen mehr sind als erwartet, heißt es einfach ‚Zusammenrücken‘. Das trägt eher noch zur Gemütlichkeit bei deinem Wohnzimmerkonzert bei.“
Genau so geht’s: lässig-locker das Tofu einfahren und dabei dem Künstler lauschen. Wohnzimmerkonzert is dufte und alle freuen sich

In 5 Schritten zum Wohnzimmerkonzert

  1. Termin und Anlass festlegen, Nachbarn ansprechen und die Sause schon mal vorankündigen
  2. Künstler buchen, Speisen und Getränke überlegen und mit Freunden absprechen
  3. Helfer finden die mit anpacken und hinterher beim Aufräumen helfen
  4. Einladungen verschicken (Vorsicht mit Social Media und Bekanntgabe persönlicher Daten an Unbekannte); Nachbarn einladen
  5. Wohnzimmer umgestalten: teure Sachen im Schlafzimmer einschließen, Sitzkissen und Stühle ranholen