Achtung Ärger-Warnung: „Nicht zuviel auf einmal!“

Draußen kalt – innen heiß:

Sommers kommen manchmal nur ein paar Hansel in die gute Stube, doch nun zieht es draußen endlich an.  Also nix wie rein ins Wohnzimmer und Mucke an; Winterzeit, WoZiKo-Zeit!

Aber in letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass es dan ruck zuck viel zu voll wird. Und mit Leuten bei Dir im Privaten, die Du lieber nicht mal aus der Ferne gesehen hättest. Das Zauberwort „Social Media“ wird zum unseligen Fluchspruch und flugs hast Du Deine Mittel überdimensioniert und wirst die Geister, die Du riefst, nicht mehr los.

 


Düstere Typen auf dem Weg in mein Wohnzimmer? Lieber nicht!

Organisieren eines Wohnzimmerkonzerts – hier eine Ergänzung aus aktuellem Anlass

Vorsicht mit dem öffentlichen Einladen! Die sozialen Medien sind schnell, aber sie schwemmen auch allerlei Gelichter mit. Scheiße, einmal konnte ich sie nur mit BJJ, lautem Schreien und den Einsatzkräften der Berliner Polizei aus dem Haus bekommen.
Wegen solcher Leute gibt es glücklich arbeitende Justizvollzugsbeamte; im privaten Wohnzimmer möchte man sie aber nicht mal auf Bildern sehen.
Im Leben draußen: Straßenseite wechseln, nicht füttern, tun als ob man gerade telefoniert.
Im Leben drinnen: Sich der sicheren, wohligen Wohnzimmeratmosphäre freuen. Hier stinkt es nicht, hier gibt es nur gute Leute, hier schmeckt das Essen!
Darum lieber nur privat einladen oder gezielt anmailen.
Kollege Benjamin Bequemling kennt sich auch damit super aus. Er empfiehlt auf https://bequemling.de/wohnzimmerkonzert/:
„Lade einfach so viele Leute persönlich ein, wie in deinem Wohnzimmer Platz finden. Nicht alle werden kommen, der eine oder andere wird dafür einen Freund oder eine Freundin mitbringen. So sollte es am Ende ganz gut passen. Wenn es dann doch einige Menschen mehr sind als erwartet, heißt es einfach ‚Zusammenrücken‘. Das trägt eher noch zur Gemütlichkeit bei deinem Wohnzimmerkonzert bei.“
Genau so geht’s: lässig-locker das Tofu einfahren und dabei dem Künstler lauschen. Wohnzimmerkonzert is dufte und alle freuen sich

In 5 Schritten zum Wohnzimmerkonzert

  1. Termin und Anlass festlegen, Nachbarn ansprechen und die Sause schon mal vorankündigen
  2. Künstler buchen, Speisen und Getränke überlegen und mit Freunden absprechen
  3. Helfer finden die mit anpacken und hinterher beim Aufräumen helfen
  4. Einladungen verschicken (Vorsicht mit Social Media und Bekanntgabe persönlicher Daten an Unbekannte); Nachbarn einladen
  5. Wohnzimmer umgestalten: teure Sachen im Schlafzimmer einschließen, Sitzkissen und Stühle ranholen

Neue Single: Lies die Bibel!

Fußweh, Todesfälle, Tretminen im Großstadtdschungel – ein aktueller Song über Lebensrückschläge und wie man ihnen gutgeölt widersteht

Meine neue Single „Lies die Bibel„, ein Rocksong mit voller Bandbesetzung. Darüber, wo man Halt und Kraft bekommen kann, wenn es im Alltag nicht so läuft wie „gewünscht“. Ist noch „Platz frei in Deiner WG“? Dann hör mal rein!

Meine persönliche Lieblingszeile im Gedenken an Prince:
„Dir schmerzt die Mauke
und der Fahrstuhl fährt runter,
hau auf die Pauke
und bleib munter!“
(Den ganzen Text findest Du unten)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lies die Bibel (M.+T.: Zitrone Rock)

Strophe 1

Der Nachbar ist ein Arsch und die Chefin so barsch

Und zu Hause läuft nix mehr

Ein wohlgemeinter Tipp zum Thema Treppenhausdreck

Und die Vertretung, die kann viel mehr (Oooh!)

Wenn Du am Boooden bist: Lies die Bibel!

Erstmal annehm, was ist: Lies die Bibel!

Refrain 1

Bleib nicht beim Ärger stehn

Es gibt noch viel mehr zu sehn

finde Führung und Trost

sei mit Worten liebkost

Jesus liebt Dich

Und Du bist nicht allein

Strophe 2

Zum Auftakt in die Tretmine rein

Der Große Gelbe, der fährt glatt vorbei

Von der Falschen schöne Augen, lauter Freunde die nix taugen

Und Herr Schlau sagt, da wär nix dabei

Folge dem Herrn und verzeih: Lies die Bibel!

Mach Dich vom Abweg frei: Lies die Bibel!

Refrain 2

Mit wem willst Du gehen?

Es gibt für Dich so viel zu sehn!

„Stehe stark und steh fest

ohne dass Du Dich hetzt“

(2. Thesselonicher 2, 15 „So steht nun fest, liebe Geschwister, und haltet Euch an die Lehre,

in der ihr durch uns unterwiesen seid, es sei durch Wort oder durch Brief von uns.“)

Sie sind zu dritt

Und jetze biste nie wieder solo

Refrain 3

Mit offnen Augen kannst Du es sehn:

„Es ist noch Platz frei in der WG“

(Kolosser 3,16 „Lasst das Wort Christi reichlich unter Euch wohnen, singt Gott dankbar in Euren Herzen.“)

5 Bücher Mose in der Knielochhose

Lern jetzt zu gehen, so wirst Du widerstehn

Refrain 4

Nimm den Nachbarn und die Chefin mit

Die Liebe ist der göttliche Kitt

Dir schmerzt die Mauké, der Fahrstuhl fährt runter?

Hau auf die Pauké – und bleib munter!

Eine gepfefferte Antwort

Mein kleiner Wohnzimmerkonzert-Song

Ein paar Worte von mir persönlich

Damit Du weißt, was Dich bei meiner Show erwartet, heute ein kleiner Auszug aus meiner Geschichte „Der Tote in der Pfeffermühle“.
Schließlich gibt es bei meinen Wohnzimmerkonzerten nicht nur Selbstkomponiertes, sondern auch Worte aus meiner autobiografischen Feder.


Eine gepfefferte Antwort

Ich ändere um habvier Uhr früh endlich meine Strategie und schreibe auf die Pappe: Rom. Dann Wien. Dann Dresden. Zuletzt probiere ich es mit allem, was mir einfällt. Buxtehude. Hintertupfingen. Mainz. Mölln. München. Meinertshagen. Minden…

Und Minden klappt! Juhu! Dabei ist „en“ von „Minden“ schon ganz verwaschen. (Später erfahre ich, dass das ungarische Wort für „egal“ „mindengy“ ist – das muss er wohl gelesen haben)

Pappe weg, hingestürmt, juhu endlich mal jemand der stoppt. Ich sehe: Ein Citroen, tiefergelegt, berührt fast die Straße beim Fahren, die Scheiben milchig-braun und kaum auszumachen, was im Inneren des Wagens auf mich warten mag. Der Motor ist laut. Sowas von laut aber auch!

Der Wagen hält, und nix passiert. Ich höre von drinnen eine Stimme. Klingt so, als wäre Lemmy auferstanden und hätte sehr sehr schlechte Laune. Aua. An wen bin ich denn da geraten, denke ich bei mir. Doch meine Sorgen weichen schnell bei der Möglichkeit, in einem gut geheizten Wageninneren Platz nehmen zu können. Und, wie ich jetzt durch einen Fensterspalt sehen kann, ist alles auch noch gut gepolstert. Dick, weich und flauschig, so wie in den guten alten Siebzigern. Einladend, sich hinzulümmeln und mal die Augen zu schließen, um einen wegzudösen.

Lenkrad umpelzt, Sitzschoner in Tigeroptik, Flauschwürfel am Rückspiegel. Ich erkenne am Steuer einen wettergegerbten, lebenserprobten, knorrigen Schrat. Wie Räuber Hotzenplotz, Ströbele und Steve Buscemi in einem. Irgendwie unheimlich. Meine Angst vor Irren ist groß. Doch mein Herz für Underdogs ist größer. Und mein Temperaturverlust ist maximal.

Ich hüstel, räusper mich und klopfe unnötigerweise an die Beifahrerscheibe.

Es kommt eine Antwort. Aber ich kann garnichts verstehen! Ich setze etwas direkter nach, bin ja Berliner. Nüscht. Englisch. No way. Französisch. Rien ne va plus. Spanisch. i No ! Übriggebliebene Urlaubsbrocken schwappen über meine blauen, sich nach Auftauen sehnenden Nachtlippen: Schwedisch, Italienisch, Kroatisch. Bei Kroatisch komme ich mir schon langsam komisch vor. Bin ich Empfangschef im Kempinski oder trampender Liedermacher? Wieder dieselbe Antwort jedenfalls, und ich beschließe, jetzt einfach einzusteigen und meinem „anywhere goes“-Motto nun Tagen folgen zu lassen.

Vielleicht war es Ungarisch, denke ich mir, als der Schrat zwar behende losstartet, aber noch immer nicht nach rechts schaut. Eine Sonnenbrille (!) macht Augenkontakt ohnehin unnötig. Und rauchen muss ich nicht selbst. Ich sitze in einer unglaublichen Stinkblase. Es qualmt aus dem Aschenbecher, der Fahrer raucht auch, und. Nur so viel. Er fährt in Socken. Puh! Puuh! Pumakäfig…

Én vagyok a halott ember a borsdaráló, sagt Schratok, der Fahrer.

(Gesprochen etwa so: Een vodjokk o hollot ämbär o borschdo raalo)

Ich frage: Rom? München? Wien?

Endlich ein menschliches Zeichen. Er lacht. Er lacht laut und deutlich, dass er mit seinem Lachatem und der froh nach vorn stupsenden Nick-Nase schnurgerade die dicksten Rauchwolken zerteilt.

Und sagt „Jo. Jo. Budapest! Jo hey“

Én vagyok a halott ember a borsdaráló, sagt Schrati nochmals zur Bekräftigung.

In ein paar Tagen erfahre ich: Die Begrüßung meines neuen Freundes heißt übersetzt

„Ich bin der Tote in der Pfeffermühle!“

Aber jetzt geht’s erstmal los. Ins geliebte Gulaschland, Fürstenblut in meinen Adern, beim Belenus. Endlich die Band „Aurora“ persönlich kennenlernen und in ländlichen Hinterhöfen mit süße Miezen Nasenstupser tauschen. Bei Frötsch und Pálinka. Aber jetzt erstmal los. Im Namen der Pfeffermühle.

 

 

 


Wertgegenstände auf Reisen sichern – oder gar nicht erst mitnehmen

Elisabeth Dabróvska aus Berlin-Mitte erläutert, warum eine wohnzimmerliche Privatshow Laune macht

Konkurrenz zum Wohnzimmerkonzert! Klub-Besitzerin enthüllt ihr Geheimnis

Häuptling Zitrone rauchen Friedenspfeife mit weiser Medizinfrau im Klub „ARTmen“ in Abbenrode

OUT: Über das Kulturangebot rummüffeln; allgemeine Resignation; alternativlos alleinebleiben
IN: Selber einfach anpacken und was machen!
Hier zum Beispiel  http://artmenabbenrode.de/veranstaltungskalender/

Wir Experten fürs Wohnzimmerkonzert wissen: Das beste is Kunst – live, ungeschminkt, echt und voll in die Fresse – voll ins Herz.
Darum haben wir auch nix dabei, wenn jetzt überall die privat geführten „Klubs“ wie Pilze aus dem Boden sprießen. Ganz im Gegenteil, is doch dufte. Solange es klein und selbstgemacht ist, freuen wir uns. Auftrittsorte gibt es viele: Hinter der Tankstelle, aufm Hausdach, in der Fußgängerzone,… zur Not geht auch ein Klub als WoZi-Alternative.


Unbill etablierter Großläden: Eigentlich is alles doof!

Das kleine Dorf Abbenrode bei Braunschweig stand ja lange Zeit für fröhliche Gartenzwerge und weitläufige Bärlauchwiesen. Jetzt kommt noch etwas Drittes hinzu: „ARTmen“!

ARTmen ist ein Kulturgenussraum, ein Begegnungsort für Musik und Lesungen.
Publikum: dufte Leute!
Entfernung: knuffige zwei Stunden von Berlin entfernt
Lage: mitten im schönsten Niedersachsen, ein Katzensprung von Braunschweig, Hildesheim, Wolfsburg, Hannover entfernt
Übernachtungsmöglichkeiten: knorke Hotels in der Nähe, Wiesen fürs geduldete Wildcampen
Angebot: Sensationell und legendär; bereits jetzt bis 2020 ausgebucht

Hier auf der Homepage http://artmenabbenrode.de/veranstaltungskalender/ stehen alle Veranstaltungen drauf.


Die Rettung ist nah! Gemütlich, knuffig, intim und nah: Wohnzimmer und Klubs sind die besten Spielorte für Lesung und Konzert

Der Klub ARTmen in Abbenrode wird geführt von Andreas und Angelika Soluk. Er Musiker, sie Fotografin sind sie die Speerspitze der kulturellen Dorf-Avantgarde und schaffen seit Kurzem etwas Großartiges im wunderschönen Dorf Abbenrode.
Hier ist das Interview mit der Chefin, geführt vom Aufsgasdrückreporter Zitrone Rock:

Wir erfahren:

  1. In Abbenrode gibt es außer ARTmen auch noch einen Baum und eine alte Kirche
  2. ARTmen ist gemütlich und echt, nicht oberflächlich und hochnäsig wie oft in den großen Städten
  3. Im Abbenroder Klub werden persönliche, kleine Begegnungsmöglichkeiten geschaffen
  4. Es steckt viel Herzblut drin
  5. Die Bekloppten sind mehrheitlich außerhalb geschlossener Einrichtungen
  6. Wolfenbüttel ist eine alte Spaghetti-Stadt

 

Jenny Badulzke übt schon mal für die ARTmen in Abbenrode

 


p.s.
Komm vorbei und hör mal rein, was ich bald im ARTmen Abbenrode abfeiern werde.
Ab 1.1.2019 spiele ich wöchentlich im Paul-Poser-Openair-Klub in Berlin-Frohnau. Adresse: Paul-Poser-Platz 1, 31246 Berlin-Frohnau. Es sind live-Shows im sympathischen Mini-Park um die Ecke.
Komm vorbei und kündige mich an oder erzähl einen guten Witz. Termine hier:
http://www.facebook.com/zitronereock/

p.s.
So könnte z.B. im ARTmen eine knuffige Erkennungsmelodie klingen:
https://zitronerock.bandcamp.com/album/b-seiten-fragmente-marketing-schnipsel

p.s.
Ein Lied für den Mut, einfach selbst einen Klub zu gründen, extra für die ARTmen-Energie geschrieben.
Das Lied heißt „Ich hab mich getraut einen Klub zu gründen“

Wohnzimmerkonzert aktuell: Wie man eine knuffige Eröffnungsrede hält

 

Manfred sagt kurz Hallo und warum ihm das Ganze so wichtig ist. Eigentlich Bühnenmuffel schafft er es mit den 7 Supertipps (s.u.)

Das Problem: Oft scheitern die Wohnzimmerkonzerte an einem guten Knallpunkt zu Beginn. Doch das muss nicht so bleiben! Sezte als Gastgeber des Abends die richtigen Akzente.
Alle sind da, haben schon was gefuttert und es sind nur noch wenige Minuten bis zum Startzeitpunkt?
Hier kommt die Lösung: 7 heiße Tipps, wie Du den Start gut gestalten kannst.


Bonbon-Hilfe: Schöne Tisch-Deko und instant-Frischeatem für jeden menschlichen Kontakt

Aller Anfang ist schwer, sagen manche. Ich aber sage Euch: Wenn der Anfang richtig stark ist, kommt der Rest von ganz alleine! Die Begrüßungs-Ansprache ist Deine große Chance, von Anfang an den passenden Rahmen auf die Darbietung zu setzen. Hier die Sieben Zitronen-Supertipps:

  1. Startzeichen: Händeklatschen, eine Glocke, Licht verändern oder die Musik runterdimmen. Am besten mehreres auf einmal, womit alle merken: Ui, jetzt passiert was
  2. 4 S Schreiten, schauen, schnaufen, sprechen. Gehe mit Ruhe und Bedacht auf einen extra Ort, z.B. direkt vor die Bühne. Nimm Dir ein paar Sekunden Zeit zum herumgucken und atmen. Erst dann beginne Deine kurze Ansprache.
  3. Publikumsarme. Wenn Du sagst „Ich freue mich, Euch hier zu haben“, dann zeige bei „Euch“ auf Deine lieben Gäste. So fühlt es sich nahe und herzlich an.
  4. Grundnennung. Sage, was Dich bewogen hat, das Wohnzimmerkonzert zu veranstalten. Hier gehören Deine ganz persönlichen Erlebnisse hin. Werde unvergesslich mit etwas Konkretem, das man leicht mit Dir verbinden kann.
  5. Leuteheber. Du kannst Leute heben, indem Du sie erwähnst. Würdige genau jetzt 1-2 Menschen, die für Dich Wichtiges getan haben.
  6. Gegenstandsführung. Weise auf Dinge hin, die im Raum sind: „Später räumt bitte das Geschirr in diesen Kasten“ oder „Hier… seht ihr Teile meiner aktuellen Fotoarbeiten“ oder „Cool, dass Bettina auch hier ist“ oder „Das ist der Karton für Eure Spenden für den Künstler… Da hinten kann man CDs von ihm kaufen“ oder so. Mehr Nähe und Verbindlichkeit sind die Wirkung.
  7. Künstlerheber. Sage 2-3 Punkte zu dem, was gleich erlebt wird. „Mich beeindruckt besonders ihre 3. CD…“ oder „In Wien geboren, in Berlin aufgewachsen, seit 2 Jahren in Köln zuhause…“ oder „Seine Frau ist ihm werggerannt, aber sich selbst ist er immer treu geblieben“ oder „Das Lied [XY] bewegt mich auch persönlich, weil ich [XY-Grund]…“
Hmmm… lecker für hinterher. Doch Vorsicht: Ei mit Käse und Buletten sind out. Probiere mal was Veganes – Obst ist gesund 🙂

 

 



p.s.
Komm vorbei und mach Deine eigenen Eröffnungen live: Ab 1.1. spiele ich wöchentlich im Paul-Poser-Openair-Klub in Berlin-Frohnau. Adresse: Paul-Poser-Platz 1, 31246 Berlin-Frohnau. Es sind live-Shows im sympathischen Mini-Park um die Ecke.
Komm vorbei und kündige mich an oder erzähl einen guten Witz. Termine hier:
http://www.facebook.com/zitronereock/

p.s.
So könnte z.B. eine knuffige Erkennungsmelodie klingen:
https://zitronerock.bandcamp.com/album/b-seiten-fragmente-marketing-schnipsel

p.s.
Ein Lied gegen Vortragsangst, extra für Dich und Deine coolen Ansrpachen! Das Lied heißt „Ich hab mich getraut“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit wenig Marketing-Budget etwas Großes erschaffen. Teil 1: Speisenzubereitung

Hallo zusammen und herzlich Willkommen in der Küche von Zitrone Rock!


Es ist nicht die Gerüchteküche, sondern die echte mit heißer Herdplatte, frischen Zutaten und gesundem Essen.

Warum dieses Thema? Antwort: Du kannst für Dein Wohnzimmerkonzert mit der passenden Speisenwahl das hier erreichen:

  1. Du kannst Essensbilder im Vorfeld in Social Media nutzen (Katzen und Essen – hochmodern in den neuen Medien)
  2. Gäste werden neugierig und bekommen Appetit auf die Veranstaltung
  3. Liebe geht durch den Magen, und wenn Gäste Gutes zu riechen und schmecken bekommen, wird das Gehörte passend mitgefühlt
  4. Einfache Gerichte kannst Du Freunde und Unterstützer zubereiten lassen: „Bitte sei Du so lieb und bringe den Nachtisch mit, z.B. 8 Gläser mit Zitronencreme. Danke!“
  5. Bericht im Anschluss, aufgepeppt mit Bildern vom kalten Buffet – machtn schlanken Fuß und erinnert an Gemeinsamkeit
Modernes Großstadt-Equipment: Jute-Beutel mit Aufschrift „Zitrone Rock“. Hier in Basel genieße ich inkognito während einer zitronigen Kochkurspause

Und hier ist es, das erste Rezept aus einem Füllhorn von Kochideen für Dein persönliches Wohnzimmerkonzert:

Zutaten

180 ml Zitronen-Saft (aus 2 sehr großen Bio-Zitronen )
620 ml Wasser, lauwarm
9 EL Zucker, feinkörnig
4-5 EL Maisstärke, nicht zu alt
ggf. Zitronen-Abrieb von einer frischen Bio-Zitrone

Zubereitung

Arbeitszeit: 9 Min. / Koch-/Backzeit: 9 Min. Ruhezeit: 9 Std. / Schwierigkeitsgrad: einfach
(Hallo Numerologen, es hat nichts mit der Notfallnummer im Vereinigten Königkreich zu tun!)

Alle Zutaten und 50% der geriebenen Zitronenschale in einen Topf geben und verrühren.
Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen.
Weiter kochen, bis die Creme dickflüssig wird.

In eine Form geben und in den Kühlschrank stellen, nach 9 Stunden rausnhemen
Auf eine Platte stürzen
Mit der übrigen Zitronenschale dekorieren und servieren

Alternativ-Trick

  • Die Creme kann auch in Servierschalen hingestellt werden für das Wohnzimmerkonzert.
  • Vorteil: Sie muss nicht umgestürzt werden und kann schneller serviert werden!
Ich gebe es gleich zu: Ohne Zitronen geht es nicht, hahaha 😀

 

Guten Appetit mit dieser Nachspeise. Als Hauptspeise geht z.B. Brokkoli-Pizza gut:



p.s.

Hier noch ein Tipp, wie Du einen passenden Künstler finden kannst.

Guck mal, wie die schlaue Petra mit den grün-blauen Augen vorgeht:

 

 

„Ich mache kein Marketing, ich liebe einfach meine Fans“ – was Zitrone Rock damit eigentlich garnicht sagen wollte

Marketing is heutzutage in aller Munde: 1000 Modelle, zig konkrete Ansätze, wenige wirkungswolle Mittel für die Taschengeldhelden mit wenig Budget und großem Herzen.

Ich empfehle: Nicht lange rumnörgeln dass es schwer ist x zu tun oder y zu lassen. Einfach loslegen und es wachsen sehen. Es gibt keine Fehler, nur Resultate, und die können immer besser werden. Ich freue mich schon auf Dich und Deine Erfolge 🙂

Die besten Ideen kommen mir beim Bügeln. Da hab ich gleich ein Lied drüber geschrieben

Ich bleib beim Bügeln – anhören und downloaden

Hier ein paar Tipps wie Du als Künstlerin & Künstler mit wenig Geld viel Marketing machen kannst:

  1. Finde eine Handvoll Superfans, die mit Dir durch Dick und Dünn gehen. Die alles von Dir haben möchten und überall hinfahren würden. Austausch von Geben und Nehmen: Gib rare Tracks, VIP-Konzerte im kleinen Kreis und knuffige Zwischendurchnachrichten zum Stand Deiner Kunst. Bitte um Feedback und Förderung
  2. www.canva.com nutzen für Buchcover, CD-Cover, Bilder für eine Single-Veröffentlichung, Veranstaltungs-Flyer, Posts in Social Media
  3. www.openpr.de für Pressemitteilung nutzen, und zuvor hier https://frauschmittschreibt.com/ etwas Textberatung buchen
  4. www.bandcamp.com, www.youtube.com, www.soundcloud.com nutzen als Antwort auf die Frage: „Wo finde ich als Veranstalter etwas zu dem Act im Netz? Online-Auffindbarkeit kann man in 3 Stunden leicht optimieren.
  5. Finde einen Deiner Superfans, der mit einem guten Handy ein Kurz-Video von Dir aufnimmt. Veranstalter wollen etwas sehen als Antwort auf die Frage: „Wie fühlt es sich an, wenn er auftritt? Wie ist sie so?“ Viele fressen’s erst, wenn sie’s gesehen haben. Meine Erfahrung: 2 Minuten reichen schon. Besser gut als viel. Teurer kann es immer noch werden, aber die ersten Jahre hast Du sowieso noch den Charme des Einsteigers
  6. Geben ist seeliger als Nehmen. Visitenkarten sind nicht für lange Monate unterm Bett gedacht, CDs gehören nicht in den Keller. Bring Deine Botschaft unter die Leute, persönlich, per Post, im Netz.
  7. Nutze whatsApp- und threema-Marketing. Du kannst Deinen Text vorher aufschreiben und dann locker ablesen. Bis zwei Minuten ist gut, wenn es ansprechend vorgetragen wird und Neuigkeitswert hat. Dann über die „weiterleiten“-Funktion an Deine gut sortierten Kunstfreunde-Kontakte. Sehr geeignet für Auftritte. Am besten 10 Tage vor dem Ereignis auf whatsApp oder threema versenden, zusammen mit einem kleinen Flyer-Bild.
  8. Ein Tipp noch zur Konzertdauer bei Wohnzimmerkonzerten. „In etwa ‘ne Stunde dauert das Ganze“, so der oft gehörte Satz zum Thema Zeitplanung. Wenn das Wohnzimmerkonzert angekündigt wird mit Beginn 19:00 Uhr, dann ist um 19:40 Uhr meist Zeit fürs Pausemachen: Pipi machen, trinken, flirten, rauchen, futtern oder was sonst wichtig ist (z.B. Kollekte einsammeln). Und: Die Zweite Halbzeit sollte kürzer sein, als z.B. von 20:00 bis 20:30 Uhr dauern. Selbst mit Verspätung ist dann vor der magischen Hausordnungs-Grenze „Um 22 Uhr ist aber Ruhe!“ meist alles in trockenen Tüchern: Publikum ist begeistert, Nachbarn sind happy, Haussegen hängt gerade, Gastgeber ist ein Star, alles tippitoppi
  9. Beten, mit sich selbst im Reinen sein, gute Beziehungen zu jedermann. Dann mit einem ersten Fan anfangen und es ausbauen.

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Yvonne Stahlhacke mit ihrer gewohnt unaufgeregten Noblesse. Hat mal wieder eine spezielle Meinung zu Zitrone Rock:

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Alegra C. Moore aus Seattle, USA hat sich die Show angeguckt. Seitdem macht Alegra mächtig Werbung für die Mission coooler Wohnzimmerkonzerte. Sie wohnt in Seattle, Rom und Berlin. Text ist in Englisch.

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Meine Traumfrau an der Schießbude, Yvonne Stahlhacke erzählt hier noch einen auf Deutsch. Sie erklärt, warum ein Wohnzimmerkonzert ne tolle Sache ist.

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p.s.

Hier noch ein paar Bilder von meinem gestrigen Ausflug an den Wannsee: Zitrone Rock live auf dem Schiff, Geschichten und Märchen für Ausflugstouristen und blinde Passagiere.

Es war ne dufte Gaudi mit 17% Pumuckl und 11% Helge Schneider, alles fett Schalk im Nacken – bei der Hitze eine Wunderwaffe gegen Halsrötung!

Kaum Gäste da, mir doch egal
Broken-Windows-Theorie falsifiziert! ZR is am Start 🙂
I see faces
Leinen Los! Klabautermann kann baden gehn
BVG is oké
Heidi was here
dann geh ich eben zu Fuß weiter
162,54 Euro plus Gratis-Pizza, okay für einen langen Nachmittag mit Musik

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Heißt Du wirklich Zitrone Rock?

Nein, ich heiße in Wirklichkeit Michael K., Zitrone Rock ist mein Pseudonym.
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Wie oft hab ich diese Frage nach dem Namen gehört! Wie viele Antworten hat man mir geglaubt! Um es vorweg zu nehmen: Ja, ich heiße wirklich so als Künstler, aber in unserer Familie gibt es sonst keine Gemüse- oder Obstnamen. Wir heißen Manfred, Annemarie, Wolfgang, Frank, Beate, Judith, Maria, Felix… und eben Zitrone (icke), aber alle mit Nachnamen Rock. Ich habe weder Tanten, die *Pampelmuse* heißen, noch Onkel namens *Mispel*. Und kein Großcousin trägt den Namen *Kartoffel*!
Auf den Namen *Pastinake* oder *Möhre* hört ebenso wenig jemand wie auf *Pflaume* oder *Quitte*.
*Berberitze* habe ich mal meine Ex-Freundin genannt, das war aber 1996 und nur im Scherz, ich möchte darauf nicht mehr angesprochen werden! Ihr Name war Andrea Müller, und mit Obst hat sie sonst nix zu tun!!

Bebliebter Frühstücks-Snack: Zitrone in Scheiben. Nicht gerade zum Vernaschen: Hab mir gestern beim Brotschneiden ne Fingerkuppe abgesäbelt. Aua!

So, nun ist es raus.

Hier in dem knuffigen Viertelstundentrack hab ich alles noch mal ausführlicher erklärt, und im letzten Drittel geht es auch noch darum, was man machen kann wenn man droht, ein alter Sack mit „Punkvergangenheit“ zu werden.

Die Story meiner kommenden CD hier exklusiv für meine Fans im Wohnzimmerkonzert-Blog:

 

Mitte Juli bis Ende September nehme ich eine kleine Auszeit auf Mallorca, mein Vermieter hat mir ein Foto geknipst: So sieht es aus wenn man auf meiner Finca in den Himmel fotografiiert. Mal gucken, ob es hier auch einen Judoverein wie in der obigen Story gibt. Hoffentlich geht es auf der Insel entspannter zu 🙂